JS-Serie
Joe Satriani
Die JS-Serie entstand 1988, nachdem Joe Satriani zuvor Ibanez' Radius-Modell gespielt hatte. Ihr Markenzeichen ist die Zurückhaltung: ein schlanker, stark verrundeter Korpus, wenig Zierde, alles konsequent auf Bespielbarkeit ausgelegt.
In der Sammlung reicht die Spanne von der frühen JS1 über die Serienmodelle bis zur Jubiläumsausgabe zum zehnten Jahrestag der Reihe.
Instrumente
In der Sammlung
6 Instrumente
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JS · 1990
Ibanez JS1
- Baujahr
- 1990–1993
- Korpus
- Linde
- Hals
- Ahorn, geschraubt
- Griffbrett
- Palisander, 22 Bünde, Perlmutt-Punkte
- Tonabnehmer
- DiMarzio, ab 1992 H–S–H statt H–H
- Steg
- Edge (1990/91), danach Lo-Pro Edge
- Herkunft
- Japan
Das erste Signature-Modell für Joe Satriani überhaupt – entstanden auf Basis der Ibanez 540R. Alles, was die JS-Serie bis heute ausmacht, steht schon hier: der weiche, kantenlose Korpus und die flache Halsform.
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JS · 1992
Ibanez JS6
- Baujahr
- 1992–1993
- Auflage
- 345 Stück
- Korpus
- Mahagoni
- Hals
- Ahorn, geschraubt
- Griffbrett
- Palisander, 22 Bünde, Perlmutt-Punkte
- Tonabnehmer
- zwei DiMarzio-Humbucker in Metallrahmen
- Steg
- Gotoh GTC101, fest
Die erste JS ohne Tremolo – und mit 345 Stück in zwei Jahren die seltenste der frühen Serienmodelle. Mahagoni statt Linde gibt ihr einen deutlich dickeren Grundton als den übrigen JS.
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JS · 1994
Ibanez JS600
- Baujahr
- nur 1994
- Korpus
- Linde
- Hals
- Ahorn einteilig, geschraubt, 648 mm Mensur
- Griffbrett
- Palisander, 22 Bünde, Perloid-Punkte
- Tonabnehmer
- Ibanez Axis 1 & 2 (H–H), Coil-Tap
- Steg
- TZ80, fest
- Herkunft
- Südkorea
Die einzige Koreanerin der Sammlung und nur ein einziges Jahr im Programm. Als günstiger Einstieg gedacht – deshalb liegt sie im Wert weit unter ihren japanischen Schwestern.
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JS · 1996
Ibanez JS700
- Baujahr
- ab 1996, in den USA bis 1999
- Korpus
- Mahagoni
- Hals
- Mahagoni, geschraubt
- Griffbrett
- Palisander, 22 Bünde
- Tonabnehmer
- Sky P90N (Hals) / P90B (Steg)
- Steg
- Short Stop II, fest
Der Ausreißer der Serie: Mahagoni-Korpus und Mahagoni-Hals, dazu P90-Singlecoils statt Humbucker. Klingt näher an einer Les Paul Junior als an allem anderen, was Ibanez unter JS gebaut hat.
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JS · Jubiläum 1998
Ibanez JS 10th Anniversary
- Baujahr
- nur 1998
- Auflage
- 506 Stück
- Korpus
- Luthite, komplett verchromt
- Hals
- Ahorn, geschraubt, 648 mm Mensur
- Griffbrett
- Palisander, 22 Bünde, Abalone-Punkte
- Tonabnehmer
- DiMarzio PAF Pro (Hals) / FRED (Steg)
- Steg
- Edge, doppelt arretierend
- Schaltung
- Volume mit Hochpass, Tone mit Coil-Split, Phasenschalter
- Signatur
- von Joe Satriani signiert – G3, Stadthalle Offenbach, 21. Juli 2012
Zehn Jahre Satriani bei Ibanez – gefeiert mit der Chrome Boy. Der Korpus besteht nicht aus Holz, sondern aus Luthite und ist galvanisch verchromt. Ein Instrument, das sich bei jedem Lichtwechsel anders zeigt.
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JS · Jubiläum 2000
Ibanez JS2K-PLT
- Baujahr
- nur 2000
- Auflage
- 200 Stück weltweit
- Korpus
- Acryl, transparent und nachleuchtend
- Hals
- Ahorn, geschraubt, 648 mm Mensur
- Griffbrett
- Palisander, 22 Bünde, leuchtende Punkte, Sondereinlage am 12.
- Tonabnehmer
- DiMarzio PAF Pro (Hals) / FRED (Steg), ohne Kappen
- Steg
- Lo-Pro Edge, doppelt arretierend
- Herkunft
- Japan (FujiGen)
- Signatur
- von Joe Satriani signiert – G3, Stadthalle Offenbach, 21. Juli 2012
Zur Jahrtausendwende, benannt nach dem Album Crystal Planet. Unter UV-Licht leuchten Korpus, Tonabnehmer, Kopfplatte und Griffbrettpunkte – und das Licht bricht sich im massiven Acryl. Mit gut fünf Kilo entsprechend schwer.